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VSF. Für Mensch und Rad

2008 | Alpencross Berchtesgaden-Livigno

Auf Stollenreifen vom Watzmann an den Bernina-Pass.

Auf dieser Traumtour sind Frank und Fred über eine Woche in den Alpen auf Tour. Grandios wechselnde Berglandschaften, urige Hütten, schweißtreibende Anstiege zu traumhaften Ausblicken, endlose Abfahrten, wunde Hintern, alle Wetterlagen sowie sämtliche Gemütszustände und jede Form zwischenmenschlicher Kommunikation bis hin zur Sinnfrage sind die Markenzeichen jeder Alpenüberquerung. Das alles macht einen Alpencross zu einem unvergesslichen Ereignis, vielleicht zum größten Erlebnis auf einem Mountainbike überhaupt. Unsere Tour war geprägt von den Bergen der Hohen Tauern, Zillertaler Alpen, dem Vinschgau und dem Engadin. Spielberghaus, Pfitscher Joch-Haus, Schneeberghütte, die Eishöfe im Fossental  sowie die Bikerpension „Crusch Alba“ (Weltklasse!) in S-Carl gehören zur Rubrik urige Hütten. Zu den schweißtreibenden Anstiegen zählten der Schlegeisspeicher, der Weg zur Schneebergscharte, die Auffahrt von Schleis zur Sesvenna-Hütte und der letzte Pass Alpisella kurz vor Livigno. Zum Thema „Sinnfrage“ gehört definitiv die dreistündige Tragepassage zum Eisjöchl im teils hüfttiefen Schnee. Die folgende Abfahrt ins Schnalstal war jedoch das fahrtechnische und landschaftliche Highlight der gesamten Tour. Größtmöglichen Frust und höchste Euphorie so dicht beieinander zu  erleben, erreicht hier schon fast therapeutische Ausmaße! Die Tour endet nach vier Ländern, 500 Kilometern und 13.000 Höhenmetern in der traumhaft gelegenen Biker-Hochburg Livigno, in der wir mit Gela und Marlis noch eine Woche mit Cappucino, Bikepark und auf den Zaubertrails am Bernina-Pass verbringen. Dort beginnt übrigens das einzige Tal der Alpen, das oben mit einem Gletscher beginnt und unten (in Tirano) unter Palmen endet!

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