
Das Valle Maira mit Lukas Stöckli zum dritten Mal ist wie sein Lieblingsessen zum dritten Mal serviert bekommen: Man weiß, was einen erwartet, aber es schmeckt genauso gut wie beim ersten Mal. Lukas lässt auch diesmal beim Menü nichts anbrennen und füttert uns mit Trails, bis wir allabendlich die weiße Flagge hissen. Micha Haza, ein befreundeter Bikehändler aus der Lausitz, der selbst 20 Jahre auf dem Bike unterwegs ist, gibt nach dieser Woche zu Protokoll, dass dies seine eindrücklichsten acht Tage auf dem Mountainbike waren, die er je verbracht hat. Dem bleibt nichts hinzuzufügen, Micha.

Unser Guide ist wieder Lukas Stöckli. 2005 durchradelte er den gesamten Alpenbogen von Wien nach Nizza in 26 Tagen. 2.800 Kilometer und 93.000 Höhenmeter in 170 Fahrstunden sind Dimensionen, in die keiner von uns jemals vordringen wird. Auf der gesamten Tour hat ihn die Durchquerung des Valle Maira am meisten beeindruckt.
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Das traditionelle Maifeuer auf dem Zeltplatz darf natürlich ebenso wenig fehlen, wie ein Besuch in einem der zahlreichen Biergärten. Alles andere wäre auch Frevel in einer Region, die eine der höchsten Brauereidichten weltweit hat.

Mit 23 Euro Vollpension übrigens ein echter Geheimtipp. Von hier aus starten wir unsere Touren, die uns auf den Brocken, zu den Ilsefällen und Richtung Altenau führen.Der Harz zeigt sich als Revier der schönen Ausblicke und technischen Trails.

150 Höhenmeter unterhalb der Elbquelle müssen wir im Schnee umkehren und die schwarze Piste hinunter nach Spindlersmühlen nehmen. Ein Besuch in Gustavs Misthaus steht natürlich auch auf dem Programm. Auf der Rückfahrt über Liberec holen wir am Jested noch mal unsere Bikes aus dem Bus.

Er führt uns drei Tage über die Biketrails von Europas größter Hochalm. Nicht weit von hier fand 1999 das erste Camp mit ihm an der Sellagruppe statt.Tilmann macht sich nach diesem Wochenende per Rad auf den Weg in seine neue Heimat Australien. Er verlässt Südtirol so, wie er vor fast zwei Jahrzehnten gekommen ist: mit einem Rad und vier Packtaschen. Wir verabschieden Tilmann und wünschen ihm alles Gute in seinem neuen Lebensabschnitt. Wir werden ihn auf den Messen im nächsten Jahr wieder sehen.

Dort betreiben unsere Freunde Wolfgang und Meggy ein Radgeschäft.Sie stellen uns drei schön gewählte Touren zusammen. Einen Tag verbringen wir in Todtnau und am Feldberg.

Wir schlagen unsere Zelte in Scuol am Fuß der Val-d’Uina-Schlucht im Engadin auf und erkunden die Trails in dieser Bilderbuchlandschaft.Am Abend ist die Therme in Scuol die schönste Belohnung für müde Radlerbeine.

Ein Tag gehört dem Besuch des Festivalgeländes im diesmal verregneten Riva. Die Lichtblicke an diesem Tag waren das Treffen mit Gary Fisher und der zweimaligen Olympiasiegerin auf dem Mountainbike, Paola Pezzo.

Wir erkunden in großer Runde die Bike-Pfade des Reviers. Unser Biketrip, Anfang Mai, entwickelt sich zur Tradition.

Tilmann zeigt wieder, dass die Dolomiten für ihn ein Heimspiel sind. Traumhafte Trails und eine Bike-&-Hike-Tour zu den Drei Zinnen sind die besondere Note dieses Mai-Ausflugs.

Fredys „Rhönsegler“-Bus bringt uns und unsere Bikes in die Dolomiten. Die gute italienische Küche sorgt fürs Wohlbefinden und Tilmann für die Höhenmeter. Die Umrundung der Sellagruppe auf Mountainbikes und die Auffahrt zum Grödner Joch bei Vollmond zählen zu den Highlights dieser Tour.


